DER ENERGETISCHE STOFFWECHSEL

Die Basis der Energiekonzepte bildet die Tatsache, dass auf jedem Grundstück mindestens zwei Energieformen uneingeschränkt und zuverlässig zur Verfügung stehen:

  1. Geothermie (Temperaturniveau geeignet zur Wärmeerzeugung und Kühlung)
  2. Solarenergie zur Erzeugung von Wärme und Strom

Dazu können Wandler eingesetzt werden, die den erzeugten Strom in Wärme und Kälte umwandeln und diese thermischen Zustände in Verteilersysteme abgeben:

  1. Sole-Wasser-Wärmepumpe
  2. Luft-Wasser-Wärmepumpe

Des Weiteren gibt es sowohl für die thermische Energie als auch für Strom Speichermedien, die eine „Lagerung“ der erzeugten Energie für den Bedarfsfall ermöglichen:

  1. Pufferspeicher mit hochwertiger Dämmung
  2. Batteriespeicher ohne Memoryeffekt

Um diese Komponenten in Bezug auf die individuelle Nutzung des jeweiligen Anwenders in Einklang zu bringen, ist es erforderlich, über die Steuerung/Regelung Zugriff auf diese Akteure und Reakteure zu nehmen, um deren Einsatzstärke und –zeitraum zu bestimmen.

Dabei sollen zeitgleiche Nutzungen von Strom und thermischer Energie unterbunden und anstelle dessen ein ausgeglichenes Lastenmanagement gefunden werden.

Im Ergebnis dieses Prozesses steht die 100 %-ige Nutzung der „Eigenenergie“ und die Speicherung der Überschüsse zum Lastenausgleich und für die Zeiträume niedriger Erträge. Diese Wirkung ist DER ENERGETISCHE STOFFWECHSEL.