Geothermie 2.0: Bohrarbeiten im Eingang eines Bestandsgebäudes

Ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt wurde auf Wunsch des Bauherren erweitert. Der typische Innenhof der innerstädtischen Bebauung wurde zunächst ausgenutzt für das Abteufen von 8 Bohrungen. Die Quellenleistung der Erdwärmesonden war jedoch nicht ausreichend, um die Jahresarbeit für den Wärmebedarf des gesamten Gebäudes zu übernehmen.

Der Bauherr fragte daher an, ob man nicht unter dem Gebäude auch Bohrungen platzieren könnte. Bei einem Neubauprojekt ist das Bohren unter dem Gebäude Stand der Technik – aber unter einem Bestandsgebäude ... ???

Bei der Planung hat die Energieinsel eng mit der aQua-thermic Bohrgesellschaft mbH zusammengearbeitet, die seit ihrer Gründung mit eigens für schwierige Anwendungen konzipierten Bohrgeräten auf rein elektrischer Basis arbeitet. Hier war es nur konsequent, diese Fähigkeiten zu nutzen, um die Planung auch um Bereiche zu erweitern, die auf „konventionellem“ Wege für Geothermie nicht erschlossen werden können. Im Ergebnis entstand eine Technik, die das Bohren bis in 99 m Tiefe bei Deckenhöhen von 2,5 m innerhalb von Erdgeschoßräumen oder Kellern ermöglicht.