Wärmenetz für Wohnquartier
Im Auftrag der e.dis-therm Energielösungen GmbH erarbeitete die Energieinsel Projektentwicklung GmbH ein Versorgungskonzept für ein geplantes Wohngebiet der BONAVA mit insgesamt 214 Wohneinheiten.
Dabei wurden Erkundungsbohrungen für die geothermische Nutzung, Feldmessungen zur Bestimmung der Salinität und GRT-Messungen zur Ermittlung der geohydrologischen Kenndaten ebenso übernommen, wie deren Auswertung und die Berechnung des Sondenfeldes mittels analytischer und numerischer Verfahren. Die enge Abstimmung mit den genehmigenden Behörden sowie das Informationsmanagement zum Bauherren gehörten dabei zu den unverzichtbaren Werkzeugen innerhalb dieser Planungsphase.
Darüber hinaus wurden das Kalt- und Nahwärmenetz ausgelegt und die entsprechende Materialbestimmung sowie -dimensionierung vorgenommen, um die quellenseitige Versorgung und die wärmeseitige Energielieferung sicherzustellen. Schließlich wurden die für die Wärmeerzeugung erforderlichen Komponenten und deren Laufzeiten bestimmt und die jeweiligen Versorgungsanteile optimiert.
Eine Untersuchung der schalltechnischen Auswirkungen der Luft-Wasser-Wärmepumpen gehörte hierbei ebenso zu den planerischen Aufgaben wie die thermohydrodynamische 3-D-Simulation des Geothermiefeldes unter Ansatz der Jahresarbeit der Sole-Wasser-Wärmepumpen. Im Ergebnis wurde dem Auftraggeber ein investitions- und leistungsoptimiertes Versorgungskonzept übergeben, welches für das Wohngebiet eine zukunftsweisende Energieversorgung über regenerative Energien abbildet.
Der Projektleiter der e.dis-therm Energielösungen GmbH fasst die Projektarbeit im Rückblick zusammen:
„Der Planer verfügt über fundierte Fachkenntnisse im Bereich Wärmeversorgung und Geothermie und bringt diese zielgerichtet in die Projektbearbeitung ein. Die Planungsergebnisse waren fachlich nachvollziehbar und wurden termingerecht bereitgestellt. Die Zusammenarbeit war konstruktiv, lösungsorientiert und von einem offenen fachlichen Austausch geprägt. Anforderungen und Änderungen wurden zuverlässig aufgenommen und in die Planung integriert.“







